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Zweiter Meistertitel für Tregel/Schulteß im klassischen Doppel

calendar_month 15. September 2026

person A. Wiß

folder_open Meisterschaften

Linkshänder*innen sind selten im Ringtennis und begehrte Doppelpartner*innen. In klassischen Doppeln und Mixed-Doppeln ist es von Vorteil, wenn beide Spieler*innen dadurch ihre starke Hand in der Mitte des Spielfelds haben und sich perfekt ergänzen können. Im Männerfinale der Meisterklasse trafen gleich zwei Mannschaften mit je einem Linkshänder aufeinander: Die Deutschen Meister von 2024, Thomas Tregel und Felix Schulteß (SKG Roßdorf), und die amtierenden Vizemeister Alexander Wiß und Maximilian Speicher (TV Rübenach). Noch ein Jahr zuvor hatten sie sich in einem nervenaufreibenden Halbfinale in der Verlängerung mit 04:05 voneinander getrennt. In diesem Jahr stand es bereits in der ersten Halbzeit 04:00 für das Roßdorfer Doppel – ein Vorsprung, der aufgrund des sehr defensiven Spiels beider Mannschaften schwer aufzuholen war. Rübenach spielte entsprechend in der zweiten Halbzeit deutlich offensiver, konnte jedoch nicht mehr aufholen, sodass sie am Ende mit 06:14 unterlagen.
Im Finale der Frauen konnten Henrike Jansen und Sarah Engelken (TG Groß-Karben) das Blatt wenden, nachdem sie in der ersten Halbzeit gegen Michaela Güthling und Alexandra Krah (SG Suderwich) zurückgelegen hatten.

Weitere Meistertitel gehen an Emilia Romany/Carlotta Sielmann (TSV Neubiberg) und Lian Rohde/Aidan Stegerwald (TGGK) in der Schüler*innenklasse, sowie Clara Borger/Daniela Matz (TGGK) und Lukas Kramer/Jonathan Hein (TVR) in der Jugend. In den Altersklassen dominiert erneut die SKG Roßdorf: Silke Boder-Keck/Petra Müller gewinnen die 40er-Klasse, als auch Markus Kühn und Bo Nintzel bei den Männern. Mit Tobias Höfelmayr/Erhard Renninger geht auch der letzte Meistertitel an den hessischen Verein.

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