Ringtennis-Jahresrückblick 2025
Zum Ende des Jahres wollen wir erneut einen Blick zurück wagen und das vergangene Jahr Revue passieren lassen. Das Fachgebiet Ringtennis wünscht einen guten Start ins neue Jahr 2026!
Das Ringtennis-Jahr startete mit einem neuen Turnierformat. Beim sogenannten „Hein-Cup“ werden die Turniersieger im Round-Robin-Modus ermittelt. Das ist insofern neu, als dass beim Ringtennis grundsätzlich die Wettkämpfe im Turniermodus mit Gruppen, Zwischenrunden und Platzierungsspielen ausgetragen werden. Schlussendlich setzten sich die favorisierten Einzel-Weltmeister Henrike Jansen und Maurice Binder im Mixed gegen ihre Konkurrenz durch. Bei den Doppel-Wettkämpfen im April konnten Hendrik Freitag/Sven Reichenberg und Henrike Jansen/Katrin Meyer gewinnen.
Ende des Monats fand zudem die Deutsche Schülerliga statt. Hier konnte sich die Rübenacher Mannschaft gegen ihre sieben konkurrierenden Teams durchsetzen und feierte damit erstmals wieder einen Heimsieg.
Im Februar tagte erneut die Bundestagung und vollendete einen Generationenwechsel im Ringtennis: Nach stolzen 18 Jahren im Amt trat der TK-Vorsitzende Axel Runkel nicht mehr zur Wiederwahl an. Auf ihn folgt der ehemalige Jugendvertreter Jonas Kruse.
Neben der Neuwahl dieses wichtigen Amtes beschloss die Bundestagung zudem eine Neufassung der eigenen Ordnung (kurz: SpORt), welche derzeit auf die Genehmigung durch den DTB-Vorstand wartet und hoffentlich pünktlich zur neuen Feldsaison 2026 in Kraft treten kann.
Auch die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend und Erwachsenen fanden in diesem Jahr in Rübenach statt. Bereits zum dritten Mal in Folge konnten sich der TV Kieselbronn bei den Erwachsenen und die TG Groß-Karben in der Jugend durchsetzen.
Das letzte Mannschaftsturnier im Ringtennis-Jahr war wie gewohnt der Märzenbecher in Karben. Hier konnte der Ausrichter alle Titel gewinnen.
Ein besonderes Highlight in diesem Jahr war für viele das Internationale Deutsche Turnfest in Leipzig. Bei dem stattfindenden Pokalturnieren setzten sich Valerie Häßlich und Sven Reichenberg im Einzel durch, sowie Felix Schulteß gemeinsam mit Reichenberg im gemischten Doppelwettbewerb. Besonders das Schleifchenturnier bereitete den Teilnehmenden, die den Sport teilweise zum ersten Mal ausprobierten, sichtlich viel Spaß!
Im Juli folgte direkt das nächste Highlight, denn eine Delegation aus Südafrika – bestehend aus A-Kader und U21-Team – besuchten uns in Deutschland. An zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden duellierten sich die Teams in Hin- und Rückspielen. In den Hinspielen setzen sich die Deutschen Teams klar durch: Während unser A-Kader solide mit 15:05 gewinnen konnte, siegte unsere U21 noch deutlicher mit 18:02. Überraschenderweise wurde es am darauffolgenden Wochenende richtig spannend: Erst in der letzten Runde konnte unsere U21 mit einem Sieg und einem Unentschieden die entscheidenden Punkte für einen 11:09 Sieg erspielen. Im Gegensatz dazu verbessert unser A-Team ihr Ergebnis sogar ein wenig auf 16:04 – vor den Augen der Länderspielpioniere, welche vor knapp 50 Jahren an den ersten internationalen Wettkämpfen teilnahmen.
Die zwei Länderspielwochen waren geprägt von vielen spannenden Spielen auf Weltklasseniveau. Doch auch die Zeit abseits des Ringtennisfelds hat allen eine große Freude bereitet – die Freundschaft der zwei Ringtennis-Nationen ist nur noch stärker geworden. Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen, wenn es dann wieder heißt „Lekker speel!“.
Die Deutschen Meisterschaften fanden in diesem erstmals am selben Ort statt, wie im Jahr zuvor: Die TG Groß-Karben richtete zum zweiten Mal in Folge die Deutschen Meisterschaften aus und siegte erneut im Medaillenspiegel. Ansonsten war das Turnier besonders von Überraschungen geprägt: Im Mixed siegten unerwartet Timo Hufnagel und Lydia Schidelko (TVK). Zudem gewinnt Hufnagel auch die Titel im Einzel und klassischen Doppel – verliert aber überraschend das Halbfinale im alternierenden Doppel. Hier setzen sich schlussendlich Hendrik Freitag und Jonas Kruse (TGGK) in einer spannenden Verlängerung gegen Maximilian Speicher und Alexander Wiß (TVR) durch. Wenig bis gar keine Überraschungen boten die Wettkämpfe der Frauen: Naemi Singrün siegt im Einzel und Valerie Häßlich/Michaela Güthling gewinnen beide Doppelwettbewerbe.
Zum Ende des Jahres startete sodann wieder der Ligenbetrieb und die ersten Ligen haben bereits ihre Qualifikanten für die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im kommenden Jahr ermittelt.


